5 Cybersecurity-Fehler, die Startups und KMU machen

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Es gibt tonnenweise Artikel, die sich auf die Cybersecurity für Startups und KMU konzentrieren, aber man darf nicht vergessen, dass sich die Spielregeln für Cybersecurity ständig verändern. Tipps und bewährte Praktiken von vor zwei Jahren können heute bereits veraltet sein.

Was jedoch nach wie vor gilt, ist die Tatsache, dass Datenschutzverletzungen praktisch jede Organisation treffen können, egal wie klein oder groß sie ist. Das Wall Street Journal berichtet, dass Verbrauchergruppen in ganz Europa bereits damit beginnen, wegen Datenverstößen Sammelklagen einzureichen – unter anderem gegen die Konzerne British Airways und Marriott.

Um zu verhindern, dass auch dein Unternehmen in die Datenverstoß-Falle tritt, solltest du diese fünf Cybersecurity-Fehler unbedingt vermeiden.

1. Du weißt nicht, welche Daten du besitzt

Du kannst nicht damit beginnen, deine Daten zu schützen, ohne zu wissen, wie viel und welche du davon hast. Tatsache ist, dass die Arbeit mit großen Datenmengen bzw. Big Data laut Verizon Connectas heutzutage fester Bestandteil des täglichen Geschäftsbetriebs ist. Datenvisualisierungstools erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, gerade weil sie den Unternehmen helfen, alle Daten, die sie besitzen, sinnvoll zu nutzen. Kunden-E-Mails, Serviceanfragen, Engagement in sozialen Medien – das sind alles Datenpunkte, die dein Unternehmen produziert.

 

2. Teamschulungen werden vor sich hergeschoben

Dein Team ist deine größte Bedrohung für Cybersecurity. Eine kürzlich von ForscherInnen in Kroatien durchgeführte Studie zeigt, dass das “Personenrisiko” hinter Datenverstößen nach wie vor hoch ist, insbesondere in Zeiten von Home Office. Auch wenn die Fahrlässigkeit der Angestellten meistens nicht vollständig aufgeklärt werden kann, können Unternehmen ihren Teil dazu beitragen, dass zumindest die notwendige Ausbildung für die MitarbeiterInnen zur Verfügung gestellt wird. Diese Schulungen können z.B. Themen wie die Wichtigkeit der Nutzung sicherer Passwörter oder die Verwendung einer sicheren privaten Internetverbindung im Home Office abdecken. Hier findest du mehr zum Cybersecurity-Thema Der Faktor Mensch als zentrales Risiko.

 

3. Die Antiviren-Software wird nicht aktualisiert

Antiviren-Software ist eine notwendige Investition für jedes Unternehmen, aber diese Investition ist umsonst, wenn deine Software nicht aktualisiert wird. Wie bereits erwähnt, entwickeln sich Cyberattacken praktisch stündlich weiter. Technologieunternehmen haben engagierte Teams, die dafür sorgen, dass diese Datenlücken im Keim erstickt werden, weshalb eine Antivirensoftware in der Regel häufige Updates benötigt. Es mag eine alltägliche Aufgabe sein, aber die Vorteile, wenn es um die Sicherheit deines Business (und deine innere Ruhe!) geht, sind enorm.

 

4. Regelmäßige Backups werden vernachlässigt

Backups und Updates sind zwei Schlüsselfaktoren, wenn es um gute digitale Hygiene geht. Wenn du mit einem vertrauenswürdigen Cloud-Provider arbeitest, ist die gute Nachricht, dass dieser deine Dateien auch vom sich auch sichern sollte. Natürlich zahlt es sich aber immer noch aus, sich zusätzlich abzusichern – mit einem Backup deiner Dateien auf einer externen Festplatte ist kannst du absolut nichts falsch machen.

 

5. Informationen sind für alle Teammitglieder zugänglich

Du willst sicherstellen, dass deine Daten auf einer Need-to-know-Basis gesichert sind. Unser Artikel über die 7 Technologietrends des nächsten Jahrzehnts unterstreicht, dass automatisierte Prozesse eine Schlüsselkomponente für Unternehmen sein werden, was bedeutet, dass viele sensible Informationen zu euren Geschäftsanwendungen und -tools herumschwirren werden. Den Zugang zu diesen Informationen weitestgehend einzuschränken (ja, sogar vor deinem IT-Team), minimiert das Risiko auf breiter Front.

Da KundInnen und NutzerInnen heute datenbewusster denn je sind, liegt es an den Unternehmen, sich selbst laufend um ihre Cybersicherheit zu kümmern. Die Vermeidung dieser fünf Fehler ist bereits ein guter Anfang, wenn du dein Business so sicher wie möglich machen willst.

 

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Artikel geschrieben von Rebecca Julian
Exklusiv für talentgarden.org

Image credit: Pexels

 

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